Seemanagement bei Baumaschinenmesse

Seemanagement bei Baumaschinenmesse

Im April 2025 war das Seemanagement auf der größten Baumaschinenmesse der "bauma" bei München vertreten, wo führende internationale Anbieter ihre neuesten Entwicklungen präsentierten. Im Mittelpunkt standen innovative Baumaschinen, Aufbereitungstechnik, Rohstoffverarbeitung und vieles mehr.

Besonderes Interesse galt den topaktuellen Fortschritten in der Entschlammungstechnik sowie den neuesten Vermessungs- und Steuerungstechnologien. Zusätzlich startete das Seemanagement zusammen mit der Forschung Burgenland das spannende Projekt „NeuBaSe“, das zukünftig auf KI und Drohnentechnologie setzt. Diese werden genutzt, um detaillierte Informationen über Alter, Zustand und Entwicklung des Schilfs zu erfassen.

Die Technologie umfasst auch fortschrittliche Sonartechnik zur präzisen Sedimentmessung sowie die Erstellung von 2D- und 3D-Karten, die nahtlos in das GIS Burgenland integriert werden. Diese Informationen sind der Kern für die Ableitungen von gezielten Maßnahmen, die zum Erhalt und Schutz des Neusiedler Sees samt Pflanzen- und Tierwelt dienen. Das Projekt wird modular aufgebaut und für spätere Weiterentwicklungen offengehalten. Dies kann zum Beispiel die Visualisierung der Entwicklung von Vogelbrutstätten sein. Um den Herausforderungen durch sich verändernde Umweltbedingungen zu begegnen, entwickelt „NeuBaSe“ eine Datenplattform, die optische und bathymetrische Vermessungen integriert und eine verbesserte Schilfklassifizierung sowie eine präzisere Modellierung des Sedimenttransports ermöglichen. 

Unter der Leitung der Wirtschaftsagentur Burgenland Forschungs- und Innovations-GmbH (FIB) arbeiten österreichische Partner – darunter die Seemanagement Burgenland GmbH sowie das Amt der Burgenländischen Landesregierung mit der Abteilung 5 (Baudirektion - Hauptreferat Wasserwirtschaft) - mit ungarischen Projektteilnehmern eng zusammen. Das Projekt „NeuBaSe“ wird mit 1,2 Millionen Euro vom Interreg Österreich-Ungarn-Programm gefördert.